Daniel Edwards hat übrigens wieder zugeschlagen:

Am 11. Oktober wurde in London auf der Bridge Art Fair eine Skulptur mit dem Titel «Iraq War Memorial: Death of Prince Harry» (Mahnmal für den Irakkrieg: Der Tod Prinz Harrys) enthüllt.

Edwards Erklärung zu diesem ungewöhnlichen “Kriegsdenkmal”: “In Prinz Harry muss etwas gestorben sein, als ihm gesagt wurde, dass er nicht [im Irak] dienen darf”.

Harry liegt da, mit einer Pistole, die keinen Schuss abgefeuert hat, den Kopf auf einer Bibel, mit Pennys auf den Augen und zu seinen Füßen sitzt ein Geier. Harrys Ohren, wie auch damals schon die Innerein von Paris Hilton, will Edwards getrennt versteigern.

Was lernt der ambitionierte Künstler daraus? Wenn ein Künstler erstmal eine erfolgreiche PR-Masche entwickelt hat, kann er damit ziemlich lange mit neuen Werken, die demselben Schema folgen, weitermachen und erntet stets einige Aufmerksamkeit der Medien.

(Meine Quelle: netzeitung.de, da gibt es auch ein Foto des Werks)