Gerade hatten wir das Thema “an einen PR-Zug” anhängen und ich Kleingeist habe Ihnen Vorschläge für die regionale Pressearbeit gegeben. Dabei geht es doch auch global!

Nach Britney Spears und Kate Moss hat sich der amerikanische Bildhauer Daniel Edwards nun auch des Partysternchens Paris Hilton künstlerisch angenommen:

Paris Hilton

Die tote Paris mit offenem Bauch und auch wie zum Sex bereit geöffneten Beinen. Dazu noch ihr Hündchen Tinkerbell (allerdings scheinbar lebendig), ein Diadem und in der einen Hand ein Handy, in der anderen ein Champagnerglas. Daniel Edwards Statue ‘Autopsy’ wird ab dem 11. Mai, also heute, in der New Yorker Galerie Capla Kesting Fine Art ausgestellt. Das provokante Kunstwerk dient natürlich nicht allein dem profanen, künstlerischen Selbstzweck. Oh nein! Es hat eine wichtige Botschaft und soll vor Alkohol am Steuer warnen (immerhin hat der Alkohol am Steuer Paris zwar nicht um- aber höchstwahrscheinlich demnächst für 45 Tage ins Gefängnis gebracht). Die Botschaft ist also nicht unbegründet und pädagogisch wertvoll.

Daniel Edwards beweist damit mal wieder, dass er absolut auf der Höhe des Zeitgeists ist und weiß, wie er für weltweite Publicity sorgen kann (vielleicht steckt auch eher die Galerie dahinter?!). Mal ehrlich: So schwer ist’s eigentlich nicht, die Zutaten und das Rezept sind bekannt. Man muss sich nur trauen und es machen. Der Lohn: “Daniel Edwards? Ist das nicht der amerikanische Bildhauer, der die provokanten Statuen von den Promis gemacht hat? Die gebärende Britney Spears und die tote Paris Hilton und so was?” Genau der!

Irgendein schlauer Mensch hat auch einmal gesagt, dass sich der Wert eines Kunstwerks heute vor allem nach dem Medienhype richtet, den es auslöst. Ich werde nochmal recherchieren, wer das gesagt hat. Bis dahin warte ich äußerst gespannt auf den Kaufpreis, den Daniel Edwards Statue ‘Autopsy’ erlösen wird. Bei dem Hype …