“Leere Schaufenster sind keine Augenweide, weder für den Betrachter, noch fürs Städtle. Mit dieser Meinung steht Klaus Drescher nicht alleine da. Einige der leer stehenden Schaufenster sind von ansässigen Geschäftsleuten mit Bildern des Künstlers bestückt worden.” (Quelle: Hohenzollerische Zeitung)

Jede Stadt hat ihre leeren Schaufenster. Und die sehen nicht nur für den Eigentümer unattraktiv aus, sondern auch für die umgebenden Nachbarn. Eine gute Gelegenheit für Künstler, die eigenen Kunstwerke zur Verschönerung und zum “Füllen” der leeren Schaufenster anzubieten. Einfach mal beim Nachbarn nach dem Eigentümer fragen oder die Telefonnummer anrufen, falls ein Makler das Objekt anbietet und sein Schild im Schaufenster hinterlassen hat

Diese Idee ist natürlich nicht so unheimlich neu und wird von Kunststudenten oft und gerne umgesetzt. Neulich habe ich gesehen, wie in einem gerade leergeräumten ehemaligen Getränkeladen eine Vernissage veranstaltet wurde. Es ist eben eine gute Möglichkeit, an günstige oder kostenlose Ausstellungsfläche zu kommen.

Zwei weitere Vorteile:

  • Schaufenster sind von Natur aus zum “Reinschauen” da und sind daher in der Regel so gelegen, dass tagsüber und auch abends viele Menschen daran vorbeigehen (deswegen sollten Sie schon versuchen, mit der Gestaltung des Schaufensters Aufmerksamkeit zu erregen und vergessen Sie Ihre Telefonnummer nicht!).
  • Vermieter und Makler von leeren Flächen und Räumen wollen diese natürlich gern so attraktiv wie möglich präsentieren. Wenn Sie in leeren Geschäftsräumen eine Vernissage und Ausstellung veranstalten, dann laden Vermieter und Makler vielleicht auch Interessenten und Geschäftspartner dazu ein. Dieses Klientel hat glücklicherweise häufig auch das Geld, sich Kunst zu kaufen.

Also, Augen auf und Telefonnummern notiert!