Mit der Website www.kunst.ag bringen Künstler die Kunst über die Computermonitore in die Wohnzimmer der Menschen. Jetzt zeigen 20 Mitglieder der Kunst Arbeitsgemeinschaft ihre Werke an einem Bauzaun in München und tragen so ihre Kunst hinaus in die “reale” Welt.

Hier die Pressemitteilung der Initiatorin Ingrid Müller:

“Unter dem Motto “Kunst für alle” präsentieren 20 Künstler ein großes Bildermosaik, das für drei Wochen, die Baustellenwand an der Münchner Residenz verschönern wird.

Kunst vermehrt auch im öffentlichen Raum zu präsentieren, ist das Anliegen der 20 Künstler, die sich innerhalb der “Kunst Arbeitsgemeinschaft - www.kunst.ag - eine virtuelle Ausstellungsplattform, für diese Aktion zusammengeschlossen haben. Jeder einzelne Künstler steuert eine von ihm gestaltete quadratische Platte bei, die alle zusammen ein großes Bildermosaik mit 2 auf 2,50 m ergeben. Zu sehen gibt es die unterschiedlichsten Motive und eine große Bandbreite an Stilrichtungen.

Das Motto “Kunst für alle” bringt zum Ausdruck, dass es hier nicht um eine Ausstellung für ein kleines kulturinteressiertes Publikum geht, sondern auch Menschen angesprochen werden sollen, die normalerweise den Weg ins Museum nicht finden. Sozusagen eine Kunstausstellung auf der Straße, für alle sichtbar in einer Fußgängerzone.

Die Aktion wird am Montag, den 22.10. in München gestartet, initiiert von der in München ansässigen Künstlerin Ingrid Müller. Nach den 3 Wochen in München soll die Bilderwand auf Reisen gehen und auch in anderen deutschen Städten Baustellen in Fußgängerzonen optisch aufwerten.”

Von nichts kommt eben nichts und so machen Ingrid Müller und die anderen Künstler Werbung dort, wo die Menschen sind. Neben der wünschenswerten Aufmerksamkeit und der Erhöhung der Bekanntheit auf jeden Fall eine Kunstaktion, die sich in der künstlerischen Vita gut macht.

Websites von Ingrid Müller:
http://www.kunst.ag/Ingrid.Mueller/
http://www.momente-des-menschseins.de

Artikel MAZNachtrag:
Die Müchner Abendzeitung hat bereits darüber berichtet und die Bilderwand soll noch nach Stuttgart, ins Rhein-Main-Gebiet, Köln/Düsseldorf, Leipzig, Berlin und Hamburg weiterziehen.