und kommt immerhin in die Netzeitung damit. Der Fußball-Profi Andreas «Zecke» Neuendorf sagt über seine Werke selbst, dass sein 5-jähriger Sohn genauso gut malen könne. Aber wie man sieht, kommt es nicht immer auf das künstlerische Können an, um an eine Ausstellung und in die Presse zu kommen.

Die Ausstellung findet in einem Restaurant am Alexanderplatz in Berlin statt und die eigenwilligen Werke werden für einen guten Zweck versteigert. Weder das künstlerische Schaffen (”Für das Bild hab ich ungefähr ne halbe Stunde gebraucht.“) noch die Ausstellungsorganisation erforderten einen besonders großen Arbeitsaufwand. Doch wer den Journalisten eine halbwegs unterhaltsame Geschichte liefert, über den wird selbst dann berichtet, wenn die Qualität der Bilder zu wünschen übrig lässt.

In diesem Fall waren es wohl folgende Zutaten, die die Geschichte berichtenswert gemacht haben:

  • ein Fußballprofi von Hertha Berlin mit ungewöhnlichem Spitznamen als Künstler
  • Werke wie von Kinderhand mit einem Augenzwinkern präsentiert (und nicht mit künstlerischem Anspruch!)
  • eine Aktion für den guten Zweck

Sie sehen, die Zutaten sind auch nicht so außergewöhnlich, die Kombination von Promi mit gutem Zweck ist eher ein Klassiker. Aber es hat mal wieder funktioniert …